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Abnehmen

Abnehmen ist nur der erste Schritt, danach muss man das Gewicht auch halten. Es geht also beim Thema Pizza & Co. nicht nur um eine einmalige Aktion, sondern letztlich um ein lebenslanges Projekt.

Das ist der eigentliche Grund, warum “Abnehmen” relativ  schwierig ist.  Von alleine nimmt man eher zu, nicht ab. Zumindest in unserer Zivilisation. Essen ist leicht verfügbar, die Werbung investiert Millionen und Milliarden, um uns dazu zu bringen, alles Mögliche zu essen, zu konsumieren. Wir brauchen uns auch nicht mehr körperlich anzustrengen, um zu unserer Nahrung zu kommen.

Deshalb sollte man das Projekt “Abnehmen” auf eine möglichst breite Basis stellen, damit es gut gelingen kann.

Prüfen Sie für sich, wie es mit folgenden Punkten steht:

  • kommt die Motivation abzunehmen wirklich von innen, oder mache ich es nur auf Drängen Anderer,
  • will ich auch wirklich abnehmen, oder ist es eher so etwas wie ein  “Wunsch”?
  • sind meine Ziele realistisch oder will ich zuviel in zu kurzer Zeit abnehmen?
  • kann ich trotz allem gelassen an das Thema herangehen, oder bin ich völlig verbissen?
  • spüre ich so etwas wie eine innere Bereitschaft dazu, gerade jetzt mit dem Abnehmen anzufangen, oder bin ich eigentlich noch nicht so weit
  • habe ich auch genügend Zeit für mein Projekt und für mich, oder bin ich gerade im Dauerstress. Belastet mich derzeit eine andere Angelegenheit zu sehr?
  • Denke ich im innersten, dass eine Ernährungsumstellung eigentlich ein zu starker Verlust an “Lebensqualität” ist, dass das Leben dann gar keinen Spass mehr macht?
  • Oder habe ich irgendwie auch einen Vorteil von meinem derzeitigen Gewicht? Einen Vorteil, den ich nicht missen möchte?

Ansatzpunkt

Ob wir zu- oder abnehmen hängt weitgehend von unserer Ernährungsweise und von unserer Bewegung (bzw. dem Energieverbrauch) ab. Daneben spielen aber auch physiologische Vorgänge eine Rolle, die dazu führen können, dass Personen, die sich gleich ernähren und bewegen dennoch unterschiedliches Gewicht haben. So kann der Grundumsatz zweier Personen unterschiedlich sein, auch Stress kann dazu führen, dass der Körper mit Gier oder Heisshunger auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert. Ebenso kann Nikotin den Grundumsatz erhöhen, was zur Folge hat, dass jemand, der mit dem Rauchen aufhört, zunimmt, obwohl er sich nicht anders ernährt, als zuvor.

 

Strategíen um Abzunehmen

1) Stressreduktion
Haben Sie sehr viel Stress (Ärger, Zeitdruck, Verantwortung, finanzielle Herausforderungen) beruflich oder privat? Wirkt sich das ungünstig auf Ihre Ernährung aus, oder führt es dazu, dass Sie keine Zeit mehr haben, um sich ausreichend zu bewegen? Dann sorgen Sie doch erst einmal in diesem Bereich für Ausgleich!  Z.B. durch

  • besseres Zeitmanagement,
  • sich besser abgrenzen
  • Delegieren von Aufgaben
  • Prioritäten setzen,
  • Konflikte lösen
  • Ausgleichssport
  • Hobbies pflegen
  • Freunde treffen
  • Entspannungsverfahren, wie ...
  • ... Autogenes Training oder ...
  • ... Progressive Muskelentspannung

2) Hypnose / Mentale Techniken
Bei der Hypnose überlassen Sie einen Teil der Arbeit dem Hypnotisierenden, bei den Mentalen Techniken sind Sie selbst derjenige, der einen Trancezustand nutzt, um sich zu ändern. Die Inhalte, also das was während der Hypnose oder dem mentalen Training geschieht, kann sehr ähnlich sein. Inhalte können sein:

  • lernen, sich zu entspannen (siehe oben)
  • die Ernährung umstellen
  • sich mehr bewegen
  • sich dabei, wie gewünscht visualisieren
  • gewünschte körperliche Prozesse visualisieren (das Fett schmilzt, ich bekomme die gewünschte Figur)
  • sich mit seinem Körper anfreunden
  • Sätze, die einem helfen, sich zu ändern, im Unterbewusstsein verankern (z.B. “Süssigkeiten unwichtig”; “ich esse nur das, was mir gut tut”)
  • sich mental richtig auf Versuchungen (Pizza, Schokolade) und Überredungsmanöver von anderen vorbereiten

3) energetische Psychologie / Klopfakupressur / EFT
Vor etwa 20 Jahren wurde in den USA per Zufall entdeckt, dass man durch bestimmte Klopftechniken auf einzelne Meridianpunkte bei einer Vielzahl von belastenden Emotionen (z.B. Ängste), aber auch bei Süchten (wie z.B. Essen, Rauchen) oftmals erstaunlich schnelle Erfolge erzielen kann. - Hinzu kommt, dass man mit dieser Methode auch sehr gut Glaubenssätze verändern kann. Man kann hinderliche Glaubenssätze (“das kann ich eh nicht”)  neutralisieren, aber auch positive Glaubenssätze aufbauen (“ich schaffe das”)

--> weitere Informationen zu EFT hier

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